termowizja opoleWohnhäuser machen ca. 34% des gesamten Energieverbrauchs in Polen aus, davon werden 71% allein für ihre Beheizung verbraucht. Experten schätzen, dass mit einer umfassenden Wärmedämmung von älteren Häusern mehr als 50% der für die Heizung verbrauchten Energie gespart werden kann. Eine schnelle, genaue und nichtinvasive Methode zur Prüfung des Zustands der thermischen Isolierung von Gebäuden stellt die Wärmebilduntersuchung dar.

Wie funktioniert die Wärmebilduntersuchung

Die Thermovision ist eine passive, berührungslose Temperaturvermessung auf der Oberfläche des untersuchten Objekts mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (0 Kelvin = -273,15°C) emittiert Energie in Form der elektromagnetischen Strahlung. Diese Strahlung im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und Radiowellen wird auch Infrarotstrahlung genannt (nicht sichtbar, doch spürbar, z.B. Wärme von einem Bügeleisen).
Die IR-Strahlung wird von der Wärmebildkamera registriert und in eine bunte Temperaturkarte verarbeitet.
Durch die Analyse der Thermobilder (Karte mit Temperaturverteilung) können die Wärmeverluststellen ermittelt und Unregelmäßigkeiten in der Funktion von Wärmegeräten und Heizungsanlagen festgestellt werden. Ferner können auf ihrer Grundlage Energieaudits bearbeitet werden, die bei geplanter Thermomodernisierung von Gebäuden oder ihrer Sanierung verlangt werden.

Einsatz von Wärmebilduntersuchung im Bauwesen:

  • Bewertung des Zustands der vorhandenen Wärmeisolierung eines Gebäudes und Ermittlung der Wärmeverluststellen
  • Dokumentieren von Beschädigungen, Sanierungen und Dämmungsarbeiten
  • Prüfung von Heizungsanlagen, Heizkellern und Wärmeverteilern auf Wärmeverluste
  • Ermittlung des Verlaufs und Lokalisierung von Defekten in der Fußbodenheizung
  • Dichtheitsprüfung von Ausbauelementen und Ermittlung der Wärmeverluststellen
  • Suche nach undichten Stellen und Defekten an verbauten Wasserleitungen in Wänden, Fußböden
  • Lokalisierung des Verlaufs von Wasserleitungen, die verdeckt sind oder in Trennwänden verlaufen
  • Begutachtung von Schornsteinisolierungen und der Dachbefeuchtung
  • Erkennung und Lokalisierung von feuchten Stellen und Leckagen in Trennwänden sowie von schimmelgefährdeten Stellen („Taupunkt“)
  • periodische technische Inspektion von Immobilien
  • Diagnostik von Überlastungen in Elektroinstallationen
  • Prüfung des technischen Zustands von Immobilien vor dem Erwerb
  • Erkennung von Wärmebrücken in Trennwänden
  • Ermittlung nach unerwünschter Infiltration
  • Feststellung von Mängeln der angewandten Baustoffe
  • Prüfung der Qualität von Bauarbeiten (Inspektionen vor dem Beginn und nach Abschluss von Sanierungsarbeiten, Wärmedämmungsarbeiten und anderen)
  • Analyse des technischen Zustands eines Gebäudes vor und nach erfolgter Thermomodernisierung
  • Diagnostik von Lüftungssystemen, Klimatisierungssystemen und Wärmetauschern
  • Suche nach Defekten in der elektrischen Anlage

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Durch Erkennung und nachträgliche Behebung von Baumängeln, die mit dem „bloßen Auge“ nicht zu sehen sind, erlaubt die Wärmebilduntersuchung im Bauwesen erheblich Betriebskosten zu senken. Mit dem Verfahren können alle Stellen in einem Gebäude erkannt werden, deren Temperatur von der Norm abweicht. Die Ursache für diese Unregelmäßigkeiten kann in versteckten Baumängeln gesucht werden, solchen wie beschädigte oder mangelnde Isolationsschicht. Des Weiteren können Leckagen oder falsch ausgeführte Fassadenelemente die Ursache dafür sein. Diese Stellen führen zur thermischen Undichtheit von Gebäuden und letztendlich ihrem erhöhten Energieverbrauch, der wiederum unnötig hohen Heizverbrauch und hohe Heizungskosten generiert. Darüber hinaus stellen Wärmebilder eine wertvolle Informationsquelle zum technischen Zustand des Gebäudes dar, insbesondere in Fällen, wenn die Baudokumentation fehlt oder beim Bauen Veränderungen vorgenommen wurden, die nicht dokumentiert worden sind.

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