Kristallinjektion

iniekcja-krystaliczna

Die Kristallinjektion wird zur Ausbildung einer Feuchtigkeitssperre in Mauerwerken mit aufsteigender Feuchte angewandt.
In der Praxis wird dieses Verfahren in allen Fällen von Feuchtigkeitsbildung in Bauwerken eingesetzt, unabhängig von:

  • dem Baustoff, aus dem die Mauerwerke gebaut wurden,
  • der Mauerstärke,
  • Feuchtigkeits- und Versalzungsgrad des Mauerwerks.

Die Anwendungstemperatur der vorstehenden Methode bezieht sich auf die Temperatur des Mauerwerks und liegt im Bereich zwischen 5°C und 35°C.
Das Injektionsverfahren wird zur Ausbildung einer horizontalen und flächigen Feuchtigkeitssperre angewandt, ohne dass die Außenmauern ausgeschachtet werden müssen.

Nachstehend beschreiben wir die nacheinander folgenden Arbeitsschritte bei der Herstellung einer Horizontalsperre:

I. Etappe

Die Bohrung von Injektionsöffnungen erfolgt in einer Linie, parallel zum Fußboden auf Unterkellerungs- oder Erdreichhöhe. Bohren Sie mit einem Bohrerdurchmesser von ca. 20 mm Bohrungen in Abständen von 10 bis 15 cm. Der Bohrkanal ist 20 cm schräg nach unten auf 5 cm kleinere Tiefe als die Windstärke zu bohren.

II. Etappe

Eine halbe Stunde vor der Verabreichung des Injektionsmittels müssen die Injektionslöcher mit Wasser befeuchtet werden.
Das Mauerwerk wird dadurch feucht gemacht, was die Wirksamkeit des Injektionsmittels verbessert. Das Wasser spült ferner die nach der Bohrung verbliebenen Staubreste aus den Löchern weg.

III. Etappe

In die vorbereiten Bohrlöcher wird drucklos die frisch vorbereitete Injektionsmischung eingeführt.

IV. Etappe

Abschließend sind die Injektionslöcher mit Mörtel mit beigemengtem Aktivator abzuschließen.

Eine Flächensperre findet bei außenliegenden Mauerwerken Anwendung, die im seitlichen Kontakt mit dem Erdreich sind.

Bei der Ausführung einer Flächensperre wird in erstem Schritt die Horizontalsperre wiederhergestellt. Anschließend wird über der ersten Bohrlochkette der Horizontalsperre ein Netz an Injektionslöchern gebohrt, bei dem die Löcher in Abständen von 15 cm angesetzt werden, wobei jede weitere Bohrreihe schachbrettartig um 7,5 cm zur anderen Kette zu versetzen ist. Das Bohrlochnetz reicht bis zur Höhe des Erdreichs und die letzte Bohrlochkette wird in Abständen von 10-15 cm gebohrt.

Nach Ausbildung der Sperre, was 7 – 10 Tage dauert, sinkt die Feuchtigkeit im Mauerwerk systematisch. Wie schnell die Feuchte abgebaut wird hängt von der Umgebungstemperatur und der Lüftung in den zu trocknenden Räumen ab.

Die 20-jährige Erfahrung in der Anwendung der beschriebenen Technologie, die sich an über fünfzehntausend Bauwerken im In- und Ausland bewährte, bestätigt die Wirksamkeit der Kristallinjektion.

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